Logo Billabong

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Coole Boardpower aus Down Under

Wer sich mit der australischen Marke Billabong befasst, er tut gut daran, sein Englisch aufzupolieren. Denn das kultige Label aus Down Under richtet sich an eine junge internationale Kundschaft, die auf allen nationalen Märkten fast identisch angesprochen wird – auf Englisch, versteht sich.

Sportswear für hippe Youngsters

Eine Skijacke von Billabong wird auf der Piste garantiert nicht übersehen. Wenn man das ganz naiv betrachtet, könnte man die Sachen also als eine Art trendiger Sicherheitskleidung betrachten.

Tatsächlich sind die schrillen Farben und wilden Muster aber natürlich Ausdruck einer jungen, internationalen Boardszene, die sich modisch um jeden Preis absetzen möchte.

Um welches Board es sich dabei handelt, ist relativ unwichtig. Billabong bedient Surfer, Skater und Snowboarder gleichermaßen mit farbenfroher Funktionsfashion.

Foto: SportScheck

Foto: SportScheck

Denn das muss der Gerechtigkeit halber auch gesagt werden: In der Boardszene bekommt kein Label ein Bein an Deck, das die Funktion der Kleidung nicht berücksichtigt. Diese Sorge müssen sich Fans der Kultmarke aus Burleigh Heads allerdings nicht machen; Material und Verarbeitung haben bei Billabong einen sehr guten Ruf.

Währungseffekte trüben das Gesamtbild

Der Schlüsselmarkt von Billabong ist nicht etwa das heimische Australien, sondern es sind die USA. Im Vergleich dazu ist Europa zwar nur ein kleiner Fisch, aber er wächst. Die internationale Ausrichtung führt allerdings in schlechteren Zeiten auch mal zu Problemen.

So haben Währungseffekte das Umsatzergebnis des Geschäftsjahres 2010/2011 leicht getrübt. In Euro gerechnet lag der Umsatz dennoch bei stolzen 1,15 Milliarden.

Diese Summe wurde jedoch nicht allein mit Produkten der Marke Billabong erwirtschaftet. Zu dem Unternehmen gehören auch noch andere Sportswear-Labels, die in Europa nicht bekannt sind.